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Arbeitsgruppe Heike Boehm: Glyko-Biophysik
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Dr. Heike Böhm
Referentin des Direktors, Gruppenleiterin



Die Rolle der unsichtbaren Zellmäntel

Unser Forschungsschwerpunkt liegt in der Interaktion von Zellen mit ihrer Umgebung und der noch weitestgehend unverstandenen Rolle der Perizellulären Matrix, die viele Säugetierzellen, wie z.B. Knorpelzellen, umhüllt. Dieser stark hydratisierte Zucker-Protein-Mantel besteht aus flexiblen Hyaluronsäure-Polymeren und daran angebundenen Proteinen. Er beeinflusst alle Zellinteraktionen und spielt somit eine wichtige Rolle für die Proliferation, Motilität und Embryogenese. Während die molekularen Wechselwirkungen in der Perizellulären Matrix intensiv untersucht wurden, gibt es bisher noch wenig Informationen über ihre mikromechanische Struktur.



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Mit Hilfe von Mikrorheologischen Untersuchungen, basierend auf passiven Partikelbewegung, gelang es mir das Mikromechanische Profil der Perizellulären Matrix an lebenden Knorpelzellen zu untersuchen. Zusätzlich konnte ich das Verteilungsprofil der Hyaluronsäure in der Perizellulären Matrix mit Hilfe eines neuen Hyaluronsäuremarkers mit konfokaler Fluoreszenzmikroskopie aufklären. Diese Arbeiten wurden in enger Kooperation mit Jennifer Curtis, Georgia Tech. USA und Uwe Rauch, Lund University Sweden, durchgeführt.

linkPfeiljetzt in Soft Matter publiziert.



linkPfeil Mikromechanik
Mit Hilfe von ortsaufgelöster passiver Partikel-Tracking Mikrorheologie untersuchen wir das mikromechanische Profil der perizellulärlen Matrix (PZM) lebender Zellen. [mehr]

linkPfeil Visualisierung des Perizellulären Mantels
Der perizelluläre Mantel (PZM) ist mit Hilfe von Lichtmikroskopischen Techniken nicht sichtbar. Er lässt sich jedoch indirekt durch den Ausschluss größerer Partikel (PEA) darstellen. Diese sinken auf die Oberfläche ab und bilden eine dicht gepackte Schicht auf der ... [mehr]

linkPfeil Die Dynamische Rolle der Perizellulären Matrix bei der Phagozytose
Die Perizellulläre Matrix (PZM) der Chondrozyten, welche mehrere µm dick werden kann stellt hierbei ein Hindernis dar. Obwohl Objekte die größer als 1µm sind zunächst nicht in die PZM eindringen können, werden sie dennoch nach einer Weile von den Zellen aufgenommen. [mehr]

linkPfeil Desmosin-Mimetika für die Entwicklung eines synthetischen Elastinersatzes
Das hier skizzierte interdisziplinäre Projekt verfolgt die Entwicklung neuartiger bionischer Materialien, die dem molekularen Aufbau des natürlichen Elastins nachempfunden sind. [mehr]

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© 2012, Max-Planck-Institut für Metallforschung, Stuttgart