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Max Planck Fellow Professor Bechinger
Weiche Materie
Prof. Dr. Clemens Bechinger, Institutsleiter des zweiten physikalischen Instituts an der Universität Stuttgart, ist zum Max Planck Fellow des Instituts berufen worden. Die Bestellung von Hochschullehrern zu Max Planck Fellows durch die MPG ist auf fünf Jahre befristet und mit der Leitung einer kleinen Arbeitsgruppe an einem Max-Planck-Institut verbunden.
Professor Bechinger umreißt seine Max Planck Fellow-Forschung: "Wir beschäftigen uns mit kolloidalen Systemen, d.h. Teilchen zwischen ca. 10 und 1000 Nanometern Größe, die in einer Flüssigkeit suspendiert sind. Obwohl Kolloide im Vergleich zu Atomen deutlich größer sind, wurde bereits von Einstein darauf hingewiesen, dass zwischen beiden Systemen weitreichende Analogien existieren. Beispiele hierfür sind u.a. dissipative Effekte, Phasenübergänge, Glasbildung oder kritische Phänomene. Im Gegensatz zu atomaren Systemen, wo die Wechselwirkungen durch die elektronischen Eigenschaften der Teilchen festgelegt sind, lassen sich Paarpotentiale in kolloidalen Systemen etwa durch äußere elektrische, magnetische oder optische Felder an die jeweiligen Bedingungen anpassen. Aufgrund dieser
Flexibilität und des direkten optischen Zugangs, haben sich Kolloide in den letzten Jahren als attraktive Modellsysteme etabliert, mit deren Hilfe sich
viele grundlegende Prozesse im Zusammenhang mit Materialwissenschaften oder fundamentaler Fragestellungen aus dem Bereich der statistischen Physik erforschen lassen."
Kontakt: Prof. Dr. Clemens Bechinger
| Universität Stuttgart |
2. Physikalisches Institut
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| Pfaffenwaldring 57 |
Tel.: + 49 711 685-65218 |
| 70550 Stuttgart |
Fax: + 49 711 685-65285 |
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