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IMPRS for Advanced Materials
IMPRS for Advanced Materials


International Max Planck Research School for Advanced Materials (IMPRS-AM)

Die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist von elementarer Bedeutung für die Zukunft von Wissenschaft, Forschung und Innovation in Deutschland. Die Max-Planck-Gesellschaft startete daher gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz eine Initiative zur Nachwuchsförderung: die International Max Planck Research Schools (IMPRS). Diese bieten besonders begabten deutschen und ausländischen Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, sich im Rahmen einer strukturierten Ausbildung unter exzellenten Forschungsbedingungen auf die Promotionsprüfung vorzubereiten.

Die International Max Planck Research Schools sind Zentren wissenschaftlicher Exzellenz auf innovativen und interdisziplinären Forschungsgebieten wie Molekularbiologie, Neurowissenschaften, Informatik, Demografie, Plasmaphysik und Polymerforschung.

Die International Max Planck Research Schools sind ein Angebot für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die zwischen dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss und der Promotion stehen. Sie bieten ein erstklassiges, interdisziplinäres Ausbildungsangebot. Durch wissenschaftliche Fokussierung, thematische Verzahnung der einzelnen Promotionen und durch die enge Zusammenarbeit von Doktoranden und ihrer Betreuer wird ein wissenschaftlichen Mehrwert erzeugt.

Ein Schwerpunkt liegt auf der internationalen Zusammenarbeit: Die Research Schools wollen insbesondere ausländische Bewerberinnen und Bewerber für eine Promotion in Deutschland gewinnen, sie mit den Forschungseinrichtungen vertraut machen und ihr Interesse für eine spätere Tätigkeit in oder Kooperation mit deutschen Forschungsinstituten wecken. Die Hälfte der Studentinnen und Studenten soll daher aus dem Ausland kommen. Die Promotionsprüfung legen sie wahlweise an einer deutschen oder an ihrer Heimatuniversität ab.

Es wurden bereits fast 60 International Max Planck Research Schools initiiert, an denen über 71 Max-Planck-Institute und 79 Fakultäten / Universitäten beteiligt sind. Die Partner finanzieren die Research Schools, teilweise unter Einwerbung von Drittmitteln.

Eine wissenschaftliche Kommission der Max-Planck-Gesellschaft und der Hochschulrektorenkonferenz hat alle Vorhaben geprüft. Die Research Schools sind zunächst für eine Dauer von sechs Jahren eingerichtet; nach vier Jahren werden sie evaluiert. Auf Basis der Empfehlungen der Kommission ist eine Verlängerung um sechs Jahre möglich. Weitere International Max Planck Research Schools sind in den nächsten Jahren geplant - ein Beitrag, Nachwuchstalente vermehrt zu fördern und den Forschungsstandort Deutschland zu stärken.


Kooperation der Max-Planck-Institute für Metallforschung und Festkörperforschung und der Universität Stuttgart
http://www.imprs-am.mpg.de/


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© 2012, Max-Planck-Institut für Metallforschung, Stuttgart